Skip to main content

Lamellofräse

Unsere Lamellofräser Empfehlungen

DeWalt DW682K Lamellendübelfräse

218,97 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
➦ Amazon Angebot
Einhell Flachdübelfräse TC-BJ 900

57,37 € 69,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
➦ Amazon Angebot
Holzmann PJ 100 A

72,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
➦ Amazon Angebot
Makita PJ7000J Nutfräse

239,90 € 442,68 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
➦ Amazon Angebot

Für welche Anwendungsgebiete wird sie gebraucht?

Im Handwerk ist der Name Lamello ein geschützter Markenname, der linsenförmige Verbindungsplättchen bezeichnet, welche die Form eines Flachdübels haben. Diese können beim Möbelbau und bei Eckverbindungen zum Einsatz kommen und sind aus Holz, zumeist Buche, gefertigt. Zur Herstellung dieser Eckverbindungen wird eine Flachdübel- oder Lamellofräse genutzt. Auch die Bezeichnung Formfederfräse ist gängig. Mit dieser können passgenaue Nuten in die zu verbindenden Komponenten passgenau eingebracht werden. In diese Nuten kann später unter der Verwendung von Holzleim ein Flachdübel als Verbindungselement eingebracht werden. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Holzrahmen gefertigt werden sollen. Es können aber nicht nur Eckverbindungen, sondern auch lineare Segmente haltbar miteinander verklebt werden. Durch die im Vergleich zum zylindrischen Dübel größere Kontaktfläche können unter der Verwendung von Flachdübeln belastbarere und haltbarere Verbindungen hergestellt werden, zudem müssen die Nuten weniger genau vorbereitet werden und können ein wenig Spiel aufweisen, ohne dass das Werkstück dadurch an Stabilität verliert. Wegen des durch den Leim aufquellenden Holzes kann das zuvor vorhandene Spiel ausgeglichen werden.

Neben der Anwendung zur Verbindung mittels Flachdübeln, kann die Lamellofräse jedoch auch für andere Einsatzgebiete genutzt werden: So können auch sogenannte Längsnuten in schwierige Materialien, wie zum Beispiel Spanplatten, eingebracht werden. Durch die hohe Drehzahl werden sehr präzise Schnitte erreicht, so dass die Platten problemlos miteinander verbunden werden können.

Außerdem können Schattenfugen, die häufig bei Verlegearbeiten von Fußböden wie Laminat oder Parkett anfallen, mit einer Formfederfräse leicht realisiert werden.

Auch hinsichtlich des Materials kann mit der Lamellofräse einiges bearbeitet werden: Nicht nur Holz oder Pressspan werden sauber genutet, sondern ebenso Marmorgips oder Acrylglas in die gewünschte Form gebracht.

Einige Anwendungsfelder sind nachfolgend noch einmal übersichtlich zusammengestellt, da nicht auf jedes Einzelne ausführlich eingegangen werden kann:

  • Herstellen von Flachdübelverbindungen
  • Einbringen von Längsnuten
  • Bearbeiten von verschiedenen Werkstoffen wie Holz, Pressspan, Marmorgips oder Acrylglas
  • Fräsen
  • Gehrungsverbindungen mit Winkelanschlag
  • Ausflicken von Rissen
  • Einbringen von T-Verbindungen
  • Mittelwandverbindungen
  • Rahmenverbindungen
  • Flachverbindungen
  • Eckverbindungen bei Rahmen oder Küchen-Arbeitsplatten

Die Bedienung einer Lamellofräse

Welches Hauptanwendungsbiet die Anschaffung einer Lamellofräse rechtfertigt wurde bereits vorstehend erläutert. Nun soll es nachfolgend darum gehen, wie eine Flachdübelsäge verwendet wird.

Zunächst einmal ähnelt die Lamellosäge in der Form einem Winkelschleifer. Dieser erste Eindruck ist nicht abwegig, denn ein Winkelschleifer bietet tatsächlich die Basis für diese handliche und vielseitige Fräse. Typisch sind hohe Drehzahlen mit mehr als 10.00 U / min, da so ein äußerst exakter Schnitt in unterschiedlichsten Materialien gewährleistet werden kann. Je nach Art werden die Fräsen unterschiedlich genutzt.

Eine Lamellofräse wird genau in die Fräsung, während eine Schlitznutfräse gegen das Werkstück geschoben wird und hierdurch das überflüssige Material abträgt. Hierbei sollte der richtige Winkel eingestellt werden, je nachdem, in welcher Form die spätere Verbindung realisiert werden soll, zumeist jedoch 180° was einer geraden Passung entspricht. Diese Einstellung wird Anschlagwinkel genannt. Nun wird die Fräse eingeschaltet, wodurch die volle Drehzahl bereits erreicht wird, bevor sie den Werkstoff erreicht. Die zuvor angezeichnete Stelle kann nun sauber herausgefräst werden, indem die Fräse in Richtung des Werkstückes gedrückt wird.

Eine weitere Einstellmöglichkeit ist der sogenannte Schwenkanschlag, hierbei kann der Winkel frei gewählt werden. Es sollte aber beachtet werden, dass nicht zu tief in das Werkstück gefräst werden darf, da sonst ein Loch an der Rückseite entsteht und das Produkt unschön und im schlimmsten Fall sogar unbrauchbar wird. Um dies zu verhindern ist eine Aufsteckplatte, welche oft im Lieferumfang des Gerätes enthalten ist, sinnvoll. Diese wird auf den Schwenkanschlag geklickt, so dass die Nut etwas weiter oben, sprich dort, wi das Material etwas stärker ist, genutet wird.

Fazit zur Lamellofräse

Die Lamellofräse ist überaus vielseitig einsetzbar und grade für etwas ambitioniertere Heimwerker und professionelle Tischler bzw. Schreiner ein absolutes Muss. Wer gern einmal selbst einfachere und später auch komplizierte Möbelstücke fertigen möchte, wird im den Einsatz dieser Fräse nicht herum kommen und auch während anderer Arbeiten kann die Lamellofräse viele Arbeitsschritte erleichtern. Wenn zum Beispiel ein neuer Fußboden installiert wird, kommt es oft dazu, dass Schattenfugen zugeschnitten werden müssen, dies gestaltet sich mit einer Lamellofräse sehr viel leichter als mit anderen Sägetypen, wie einer Kreissäge oder ähnlichem. Daher sollte in jedem gut ausgestatteten Heimwerkerhaushalt auch eine Formfederfräse vorhanden sein. Diese sind zudem in vielen unterschiedlichen Formen auf dem Markt zu erwerben. Nicht nur Profihersteller, sondern auch preisgünstigere Firmen haben Lamellofräsen im Angebot. Einige Hersteller werden nachfolgend in Kürze zusammengestellt:

  • Einhell
  • Makita
  • Festool
  • Wolfcraft
  • Bosch
  • DeWalt
  • Mafell
  • Varo
  • Und einige mehr